Weniger Verbrauch – Weniger Emissionen
Entwickelt und hergestellt in der Schweiz

Saubere Luft ist überlebenswichtig

Pro Tag atmet der Mensch 10 bis 20 Kubikmeter (10.000 bis 20.000 Liter) Luft ein, je nach Alter und je nachdem, wie aktiv er ist. Ohne saubere Atemluft könnte der menschliche Körper nur Minuten überleben. 

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Unsere Luft ist deshalb ein sehr wertvolles Gut. Dieses zu schützen ist unser Ziel und das generelle Ziel der Luftreinhaltung.

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Durch Nase, Rachen und Luftröhre gelangen neben dem lebenswichtigen Sauerstoff auch Luftschadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub oder Ozon in unsere Atemwege und die Lunge. Sie werden dort abgelagert und können kurz- und langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein.

Die wichtigsten Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Gesundheit

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  • Erkrankungen der Atemorgane, insbesondere chronische Bronchitis
  • Erhöhte Gefährdung bei Herz- und Kreislaufkrankheiten
  • Beeinträchtigung der Atemfunktionen
  • Erhöhte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten und Infektionen
  • Risiko für Lungenkrebs
  • Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Reizungen der Augen und Atemwege
  • Belästigung durch schlechte Gerüche und Rauch

 

 

Stickoxide sind giftig, aber wir atmen sie täglich 

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Stickoxide sind gasförmige Verbindungen, die aus Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) bestehen. Dabei handelt es sich entweder um Stickstoffmonoxid (NO) oder Stickstoffdioxid (NO), die zusammen als NOx bezeichnet werden. NO und NO kommen in der Natur kaum vor. Sie entstehen bei Verbrennungsprozessen, vor allem in Motoren.

Der mit Abstand grösste Verursacher ist der Verkehr, wobei Diesel-PKW innerstädtisch den grössten Anteil ausmachen. Besonders viel Stickoxid emittieren Dieselmotoren, weil der Treibstoff dort bei höheren Temperaturen verbrennt als im Benziner. Das System des Katalysators funktioniert erst nach Erreichen der Betriebstemperatur im Motor, somit ist der Kaltstartbereich inkl. der ersten Kilometer noch völlig ungeschützt und diese Emissionen gelangen ungehindert in die Umwelt.

Abgase des Verkehrs gelangen in Bodennähe in die Luft und haben daher für die menschliche Gesundheit besonders schwerwiegende Folgen. Besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Asthma sind gefährdet.

Je weniger Treibstoff ein Auto pro Kilometer verbraucht, um so weniger reaktiver Stickstoff wird auch freigesetzt.




Feinstaub

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Partikel (engl. Particulate Matter, PM) sind luftgetragene feste oder flüssige Teilchen, die nicht unmittelbar zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit (in der Grössenordnung mehrerer Tage) in der Atmosphäre verweilen.

Je kleiner die Schwebeteilchen sind, desto leichter können sie in die tiefsten Verästelungen der Lunge eindringen (das schaffen Teilchen, die kleiner als 2.5 Mikrometer sind, also etwa so klein wie Bakterien). Noch problematischer sind die ultrafeinen Teilchen von unter 0.1 Mikrometer, die es sogar schaffen, aus den Lungenbläschen ins Blut und damit überall in den Körper zu gelangen. Dort können sie überall für Entzündungen sorgen.

Überall dort, wo sich besonders viel Feinstaub in der Luft konzentriert, ist die Zahl tödlich verlaufender Schlaganfälle, Herzleiden und Atemwegserkrankungen wie Asthma erhöht.

Feinstaub wird vor allem durch menschliches Handeln erzeugt: Primärer Feinstaub entsteht durch Emissionen aus Kraftfahrzeugen, Kraft- und Fernheizwerken, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern. In Ballungsgebieten ist der Strassenverkehr die dominierende Staubquelle. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus Motoren in die Luft, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes von der Strassenoberfläche.

                                                     

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Auswirkungen in der Schweiz

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Wegen Luftschadstoff bedingten Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen werden in der Schweiz jährlich ca. 20.000 Tage im Spital verbracht. Die belastete Atemluft führt zu rund 17.000 Fällen von akuter Bronchitis bei Kindern und rund 3.000 neuen Fällen von chronischer Bronchitis bei Erwachsenen. Ferner resultieren ca. 4.7 Mio. Tage mit eingeschränkter Aktivität bei Erwachsenen. Dadurch entstehen jedes Jahr Gesundheitskosten von rund CHF 4 Milliarden. (Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU

 


Abgase machen Kinder krank

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Kleine Kinder sind aufgrund ihrer Körpergrösse näher am Boden, wo die Schadstoffkonzentration besonders hoch ist. Zudem atmen Kinder schneller als Erwachsene und nehmen somit mehr Luft und mehr Schadstoffe auf. Des Weiteren atmen Jüngere öfters als Erwachsene durch den Mund statt durch die Nase, womit schädliche Partikel leichter in den Organismus kommen.

In mehreren grossen medizinischen Studien wurde nachgewiesen, dass vor allem die Nähe zu viel befahrenen Strassen und aufgrund der oben beschriebenen Emissionsbelastungen einen negativen Einfluss auf die Lungenentwicklung haben. Dies gilt nicht nur während der Schulzeit, sondern auch -und gerade- in den ersten Lebensjahren.

Mittels Wärmebildtechnik werden die gefährlichen Auswirkungen von Autoemissionen auf Kinder aufgezeigt.


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Kinder sind darauf angewiesen, dass man sie vor der Bedrohung schlechter Luft schützt.
-Es ist die nächste Generation-

 Feinstaub gilt heute als eine der gefährlichsten Komponenten der Luftverschmutzung. Ein Teil der winzigen Staubpartikel wird direkt in die Atmosphäre abgegeben (z.B. Russ), die anderen entstehen erst in der Luft durch chemische Prozesse mit anderen Substanzen. Unter dem Begriff PM10 werden kleinste Partikel mit einem Durchmesser unter einem Hundertstelmillimeter bezeichnet. Sie können tief in die Lungen und von dort weiter in die Blutbahnen gelangen. 44 Prozent des jährlichen PM10-Ausstosses entstehen bei Verbrennungsprozessen. Diese Partikel stammen hauptsächlich von Dieselmotoren sowie Holzfeuerungen. Im Sommer gefährdet Ozon zusätzlich die Gesundhe

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