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Auszug Luftschadstoffe


Luftschadstoffe schaden unserer Gesundheit. Neben natürlichen Quellen zählen der Verkehr, die Heizungsanlagen, die Industrie und die Landwirtschaft zu den wichtigsten Verursachern von Luftschadstoffen. 

Erläuterungen zu den einzelnen Luftschadstoffen in alphabetischer Reihenfolge:


Benzol (C₆H₆)

Benzol ist eine organische, chemische Verbindung mit einem aromatischen Geruch. Benzol ist krebserregend. Hauptverursacher der Benzolemissionen ist der motorisierte Strassenverkehr.


Feinstaub (PM)

Als Feinstaub, Schwebstaub oder englisch "Particulate Matter" (PM) bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Die winzigen Partikel sind mit blossem Auge nicht wahrzunehmen. Lediglich während bestimmter Wetterlagen kann man Feinstaub in Form einer "Dunstglocke" sehen. Je nach Korngrösse der Staubteilchen wird der Feinstaub in so genannte Fraktionen unterteilt: 

Unter PM10 versteht man alle Staubteilchen, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner gleich 10 Mikrometer ist (das sind 10 Millionstel Meter). Eine Teilmenge der PM10-Fraktion sind die feineren Teilchen, deren aerodynamischer Durchmesser weniger als 2,5 Mikrometer beträgt. Diese bezeichnet man als "Feinfraktion" oder 2,5 (im Gegensatz dazu den Grössenbereich 2,5 bis 10 Mikrometer "Grobfraktion"). Die kleinsten von ihnen, mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometer (das sind 100 Milliardstel Meter), sind die ultrafeinen Partikel.

PM10 kann beim Menschen in die Nasenhöhle, PM2,5 bis in die Bronchien und Lungenbläschen und ultrafeine Partikel bis in das Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen.


Download Dokument: Der Feinstaub (Quelle: Globus)

Sprache: Deutsch | Format: PDF (752 kb)


Kohlendioxid (CO₂) – kein Luftschadstoff, aber klimaaktives Gas

Kohlendioxid ist eigentlich kein Schadstoff, da es schon immer als natürlicher Bestandteil der Luft in der Atmosphäre vorhanden war. CO₂ ist die Abkürzung für das Gas Kohlendioxid. Es besteht aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Man kann pures CO₂ nicht sehen und nicht riechen, denn es ist farb- und geruchlos. Mit einem Anteil von 0,04% ist das Gas natürlicher Bestandteil unserer Luft. Es steht wie kein anderer Stoff im regen Austausch mit den belebten und unbelebten Teilen unserer Umwelt. Der Mensch greift in dieses Gleichgewicht ein: Seit Beginn des Industriezeitalters verbrennt er zunehmend mehr fossile Energieträger wie z. B. Kohle sowie Öl und setzt damit CO₂ frei. Wenn zuviel Kohlendioxid in der Luft ist, können die Pflanzen das ganze Gas nicht umwandeln und es bleibt in der Luft. Eine zu hohe Konzentration von CO₂ in der Luft kann zu einer globalen Erwärmung führen und unser Ökosystem damit in ein Ungleichgewicht bringen. Um die Umwelt und das Klima zu schützen, ist es wichtig, so wenig wie möglich zusätzliches CO₂ freizusetzen.


Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Es ist ein starkes Atemgift. Hauptquelle für die CO-Belastung in der Luft ist der Kraftfahrzeugverkehr.


Ozon (O3)

Ozon ist ein stechend riechendes Gas, welches die Atemwege reizt und giftig ist. Es wird kaum direkt von z. B. Verbrennungsmotoren emittiert, sondern entsteht aus anderen Luftschadstoffen wie Stickoxiden und unverbrannten Kohlenwasserstoffen, besonders in Anwesenheit von starkem Sonnenlicht. Die Bildung wird somit durch vorgängig ausgestossene Emissionen begünstigt. 


Stickstoffoxide (NOx)

Stickstoffoxide (auch Stickoxide, abgekürzt NOx) sind gasförmige, oxidierte Stickstoffverbindungen in der Atmosphäre. Aus lufthygienischer Sicht sind in erster Linie die beiden Verbindungen Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO₂) von Bedeutung. Stickoxide entstehen bei der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe. Sie werden hauptsächlich als Stickstoffmonoxid (NO) emittiert; in der Atmosphäre wird es relativ rasch in das giftigere Stickstoffdioxid (NO₂) umgewandelt. 


Weitere Download Dokumente

Was beim Gasgeben rauskommt (Quelle: Empa) 

Sprache: Deutsch | Format: PDF (173 kb)



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