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Unsere Gesundheit

Unsere Luft ist ein sehr wertvolles Gut. Dieses zu schützen ist unser Ziel und das generelle Ziel der Luftreinhaltung.


Pro Tag atmet der Mensch 10 bis 20 Kubikmeter (10'000 bis 20'000 Liter) Luft ein, je nach Alter und je nachdem, wie aktiv er ist. Eine Menge, mit der man einen mittelgrossen Heissluftballon füllen könnte. Ohne saubere Atemluft könnte der menschliche Körper nur Minuten überleben. Durch Nase, Rachen und Luftröhre gelangen neben dem lebenswichtigen Sauerstoff auch Luftschadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub oder Ozon in unsere Atemwege und die Lunge. Sie werden dort abgelagert und können kurz- und langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein.



Die wichtigsten Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Gesundheit

  • Erkrankungen der Atemorgane, insbesondere chronische Bronchitis
  • Erhöhte Gefährdung bei Herz- und Kreislaufkrankheiten
  • Beeinträchtigung der Atemfunktionen
  • Erhöhte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten und Infektionen
  • Risiko für Lungenkrebs
  • Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Reizungen der Augen und Atemwege
  • Belästigung durch schlechte Gerüche und Rauch


Junge Generation – Abgase machen Kinder krank

Kleine Kinder sind aufgrund ihrer Körpergrösse näher am Boden, wo die Schadstoffkonzentration besonders hoch ist. Zudem atmen Kinder schneller als Erwachsene und nehmen somit mehr Luft und mehr Schadstoffe auf. Des Weiteren atmen Jüngere öfters als Erwachsene durch den Mund statt durch die Nase, womit schädliche Partikel leichter in den Organismus kommen.

In mehreren grossen medizinischen Studien wurde nachgewiesen, dass vor allem die Nähe zu viel befahrenen Strassen und aufgrund der oben beschriebenen Emissionsbelastungen einen negativen Einfluss auf die Lungenentwicklung haben. Dies gilt nicht nur während der Schulzeit, sondern auch -und gerade- in den ersten Lebensjahren.

Mittels Wärmebildtechnik werden die gefährlichen Auswirkungen von Autoemissionen auf Kinder aufgezeigt.

«Kinder sind darauf angewiesen, dass man sie vor der Bedrohung schlechter Luft schützt. -Sie sind die nächste Generation-»


Auswirkungen SchweizIndikator Luft

...Wegen Luftschadstoff bedingten Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen werden in der Schweiz jährlich ca. 14'000 Tage im Spital verbracht. Die belastete Atemluft führt zu rund 12'000 Fällen von akuter Bronchitis bei Kindern und rund 2'300 neuen Fällen von chronischer Bronchitis bei Erwachsenen. Ferner resultieren ca. 3,5 Mio. Tage mit eingeschränkter Aktivität bei Erwachsenen. Dadurch entstehen jedes Jahr Gesundheitskosten von rund CHF 6,5 Milliarden, davon 3,3 Milliarden verkehrsbedingt...

(Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU, Indikator Luft)



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